Jul 182008
 

Domain Driven Design ist spätestens seit dem gleichnamigem Buch von Eric Evans in die Ruhmeshallen der Buzzwords eingegangen. DDD reiht sich ein neben Test Driven Development (TDD), Feature Driven Development und Model Driven Development (MDD). Bei so vielen Drivern frag ich mich, ob wir irgendwann einmal ans Ziel kommen. Spass beiseite – aus meiner Sicht sind das alles Paradigmen, die ihre Berechtigung haben und sogar kombiniert eingesetzt werden sollten.

Domain Driven Design zielt in großen Teilen auf Domänenmodelle ab. Aus meiner Erfahrung verwenden Domänenmodelle, die wirklich etwas auf sich halten, eigene atomare Domänentypen und pfeiffen auf die direkte Verwendung von String, Integer und Co. Dieser Schritt bringt viele Vorteile mit sich, muss jedoch am zusätzlichen Aufwand für die Erstellung der zuzsätzlichen Klassen gemessen werden. Natürlich muss die Notwendigkeit von atomaren Domänentypen aufgrund des Mehraufwands durchdacht und gut begründet sein. Bei der architekturellen Betreuung eines Systems bin ich den Weg der atomaren Domänentypen gegangen und möchte in den folgenden Zeilen ein wenig mit Weisheit prahlen sowie zur Diskussion anregen.

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